• Aschaualm oberhalb von Mittenwald
  • Auf dem Weg von Mittenwald zur Vereinalm. Viel Geröll von der Soierngruppe.
  • Auf dem Weg von Mittenwald zur Vereinalm. Rechts oben der Wörner.
  • An der Vereinalm
  • Vereinalm
  • Landesgrenze Deutschland-Österreich: Furt über den Fermersbach
  • Radler überqueren den Fermersbach
  • Furt über den Fermersbach
  • Pause im Gasthof zur Post in Hinterriß
  • Im Johannestal geht es den Karwendelspitzen entgegen
  • Auffahrt zum Kleinen Ahornboden: Blick ins Johannestal
  • Kleiner Ahornboden
  • Kleiner Ahornboden
  • Vom Kleinen Ahornboden zum Hochalmsattel: Der Weg steigt sanft an, ist aber recht steinig
  • Hochalmsattel
  • Hochalmsattel
  • Hochalmsattel
  • Am Karwendelhaus: Blick ins Karwendeltal
  • Karwendeltal
  • Karwendeltal
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Die große Karwendelrunde ist ein Klassiker unter den Mountainbike-Touren. Eigentlich führt sie in umgekehrter Richtung wie hier. Wenn man sie entgegen der üblichen Fahrtrichtung fährt, hat man aber die Chance, dem vormittäglichen Ansturm von Mountainbikern zu entgehen, die an Wochenenden das Karwendelhaus stürmen.

Von Mittenwald geht es ein kurzes Stück Isarabwärts, bis ein Weg in den Wald Richtung Vereinalm abzweigt. Zunächst moderat ansteigend, folgt ein sehr forderndes Stück mit abschnittsweise mehr als 15% Steigung. Nach einiger Zeit hat man eine großartige Aussicht auf die nörliche Kette des Karwendelgebirges mit dem Wörner. An der Vereiner Alm auf 1400 m ist der erste Anstieg geschafft und es besteht die Möglichkeit zur Einkehr.

Auf und ab

Ab hier geht es wieder bergab zum Fermersbach, der auf einer Höhe von 1100 m gequert werden muss. Es gibt keine Brücke, man muss sich über die Steine einen Weg durch die Furt suchen. Bei gutem Wetter kein Problem – nach starken Regenfällen dürfte es aber schwierig werden, denn das breite und naturbelassene Flussbett deutet an, dass der kleine Bach dann zu einem reißenden Strom werden kann. Es folgt ein kurzes Stück durch Sand und Matsch bis man gleich wieder einen gut fahrbaren Forstweg erreicht, der streckenweise aber von einem Holzernter sehr zerfurcht war.

Nun geht es wieder bergauf zur nächsten Alm, der recht unspektakulären Vordersbachau (1263 m) und dann wieder abwärts nach Hinterriß (928 m). Nach drei Stunden Fahrt ist es nun an der Zeit eine Pause einzulegen und der Gasthof Zur Post strahlt so viel “gute Bürgerlichkeit” aus, dass man den Verlockungen der Speisekarte kaum widerstehen kann.

Ins Herz des Karwendels

Der folgende Streckenabschnitt führt ein Stück die Rißtalstraße entlang, bis eine MTB-Route ins Johannestal abzweigt. Der “Einstieg” ins Johannestal führt über eine Moräne, auf deren Rückseite es wieder 60 m bergab geht. Ansonsten führt der Weg aber kontinuierlich bergauf und je weiter man ins Tal kommt, desto steiler wird es. 13 km hinter Hinterriß und auf 1400 m Höhe ist der Kleine Ahornboden erreicht – ein toller Platz zum Verweilen zu Füßen der Birkarspitze und der Karwendelhauptkette.

Der letzte Anstieg zum Karwendelhaus hat eine moderate Steigung, dafür ist der Weg recht steinig und verblockt. Wegen des vielen Gerölls kommen selbst Mountainbiker mit gut gefederten Rädern nur langsam voran und bergab geht’s kaum schneller als bergauf. Bis zum Hochalmsattel sind nochmal 400 Höhenmeter zu überwinden. Der Lohn ist eine spektakuläre Aussicht auf die großen Karwendelspitzen, die Falkengruppe und – hinter dem Sattel – ins Karwendeltal. Kurz hinter dem Hochalmsattel lädt das Karwendelhaus zu einer Rast ein. Der Lohn der späten Gäste ist, dass der große Ansturm schon vorbei ist. Auf gepflegter Forstautobahn folgt eine 18 km lange Genussabfahrt durchs Karwendeltal nach Scharnitz. Nach weiteren 8 km und einer knappen halbe Stunde ist man wieder am Ausgangspunkt in Mittenwald.

Karte

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