• Bahnstreik in München: So leer ist der Hauptbahnhof sonst nie.

  • Nur am Info-Schalter hat sich eine lange Schlange gebildet.

  • Ab Scharnitz geht's in die Karwendeltäler.

  • Blick in die Gleirschklamm

  • Brücke über den Karwendelbach am Abzweig ins Gleirschtal

  • Im Gleirschtal, Blick zurück Richtung Scharnitz auf die Westliche Karwendelspitze.

  • Hinter diesen Bergen liegt Innsbruck.

  • Herbststimmung im Gleirschtal

  • Die Rückseite der Innsbrucker Nordkette.

  • Möslalm

  • Möslalm

  • Die Innsbrucker Nordkette

  • Dem Ziel entgegen. Der Weg wird schlechter, das Tal wilder.

  • Gleirschbach im hinteren Teil des Tals.

  • Am hell angestrahlten Hang entland führt der Weg weiter.

  • Die Pfeishütte kommt erstmals in Sicht.

  • Hier macht das Fahren keinen Spaß. Auf dem Bild sieht man nicht, wie steil dieser Abschnitt ist. Auf dem losen Geröll kommt man kaum vorwärts.

  • Das Fahrrad habe ich geparkt, der Fußweg dauert dann aber doch noch ca. eine halbe Stunde.

  • Fast am Ziel.

  • Hoch oben: die Pfeishütte.

  • Von der Hütte aus kann man zum Strempeljoch gehen. Sieht nah aus, aber mangels Mütze verzichte ich in der prallen Sonne auf diesen Abstecher.

  • Um diese Jahreszeit, zweite Oktoberhälfte, ist die Pfeishüttee nicht mehr bewirtschaftet.

  • Typisch Karwendel: alles voll mit losem Geröll.

  • Entspanntes Bergabgleiten durch das Gleirschtal.

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Die Pfeishütte liegt im südlichsten Karwendeltal, das von der Innsbrucker Nordkette begrenzt wird. Vor dem letzten Anstieg befindet sich ein Radparkplatz. Aus gutem Grund.

So bequem bin ich noch nie mit dem Zug nach Mittenwald gefahren. Die Bahn streikt, aber nach Garmisch und Mittenwald gibt es einen Streikfahrplan. Aber entweder weiß es niemand, oder die Leute möchten sich nicht darauf verlassen. Der Zug ist fast leer.

Die übliche Anfahrt führt von Mittenwald durch den Riedboden vorbei an der Porta Claudia nach Scharnitz. Ab dort folgt man zuerst dem Weg ins Hinterautal und nimmt dann den Abzweig ins Gleirschtal. Hier muss man zunächst ein paar bereits erklommene Höhenmeter wieder bergab fahren, um am Talboden den Gleirschbach zu überqueren. Danach geht es zunächst 100 Höhenmeter steil und dann dem Gleirschtal folgendend immer leicht bergauf. Bei 1260 m Höhe ist die Möslalm erreicht, eine große Wiese mit schönen Ausblicken auf die umgebenden Berge. Die südliche Bergkette trennt das Gleirschtal vom Inntal. Auf der anderen Seite ist also schon Innsbruck.

In dieser Jahreszeit – der zweiten Oktoberhälfte – ist weder die Möslalm noch die Pfeishütte bewirtschaftet. Dadurch ist es im ganzen Tal sehr ruhig, nur ein paar Wanderer und Radfahrer sind unterwegs. Kurz vor der Möslalm steigt der Weg etwas kräftiger an. Das Gleirschtal verzweigt sich hier ins Mandltal und das Samertal. Das Samertal wird zunehmend enger und weil es von hohen Bergflanken umgeben ist, erreicht die Sonne den Talboden kaum. Dadurch ist es hier sehr frisch. Die Landschaft ist rauh, das Tal ist geformt vom Geröll, das der Gleirschbach mit sich führt. Kein Wunder, dass der Weg an einigen Stellen beschädigt ist, entweder durch Hochwasser oder durch die Lawinen im Winter.

Schließlich weitet sich das Tal wieder etwas und man sieht den Weg, wie er entlang der Bergflanke steil ansteigt. Vor dem letzten Anstieg von 350 Höhenmetern und knapp 2 km vor der Pfeishütte befindet sich ein Fahrradparkplatz, so dass man den Rest zu Fuß zurücklegen kann. Aber wozu habe ich schließlich einen Motor? – Doch der ist in diesem Fall keine echte Hilfe. Der Forstweg ist so steil und das Geröll so lose, dass man kaum vorwärts kommt. Außerdem ist die Übersetzung meines E-Bikes nicht so kurz wie die eines Mountainbikes. Es ist für solche Strecken ja eigentlich auch nicht gebaut. Und schließlich versagt auch der Akku seinen Dienst. Nach ca. 150 Ladezyklen bricht nun die Spannung bei der hohen Belastung ein und binnen weniger hundert Meter hat sich die angeblich halbe Akkuladung in Wohlgefallen aufgelöst. Also stelle ich das Rad nach ein paar hundert Metern ab und gehe zu Fuß weiter. Aber die Erfahrung muss man eben mal gemacht haben.

Die Wanderung ist unangenehm. Nicht wegen der Anstrengung oder der Steigung, sondern wegen der starken Sonneneinstrahlung. Meine Mütze habe ich dummerweise in Mittenwald gelassen. Deshalb verzichte ich auch auf die Erkundung des Strempeljochs oder des Kreuzjöchl und den Ausblick ins Inntal. Die Pfeishütte selbst ist unspektakulär. Den Blick zurück ins Tal habe ich während des Aufstiegs schon ausgiebig auf mich wirken lassen. Also geht es nach kurzer Pause wieder zurück und mit dem Rad bergab nach Scharnitz.

Fahrtinfo

  • Datum: 18. Oktober 2014
  • Entfernung: 54 km
  • Anstieg: 1100 m
  • Akku-Verbrauch: 5 LEDs

Karte

Höhenprofil

Profil_Pfeis

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